Gute Zeugin, schlechte Zeugin – Dritter Hansafan in Osnabrück freigesprochen

Bei dem Auswärtsspiel von Hansa Rostock in Osnabrück am 17. August 2013 wurden Fans von Hansa Rostock von einer Polizistin beschuldigt Bengalos gezündet haben, was zu einer Anklage führte. Leider hat sich die Polizistin wohl etwas verguckt, blieb allerdings bei ihrer Aussage. Dieses konnte dann aber durch die Sichtung des Videomaterials widerlegt werden.

Hier geht es zum ausführlichen Bericht: Blau-weiss-rote Hilfe

Boulevardblatt WAZ unterschreibt Unterlassungserklärung

Als Fußballfan ist man es ja teilweise gewohnt mit diversen Repressionen an Spieltagen in Berührung zu kommen. Man sollte jetzt nicht von “Business as usual” sprechen, wenn aber übereifrige Journalisten zur Abrundung ihrer doch fragwürdigen Berichte ins Fotoarchiv greifen und sich an altem Bildmaterial bedienen, ist dies schon mehr als fragwürdig. Wenn die Berichte mit den Bildern, bzw. mit den Personen auf den Bildern nicht im entferntesten zusammenpassen, ist dieses mal wieder ein trauriger Höhepunkt. Aus diesem Grund nahm die Rot-Schwarze Hilfe Nürnberg sich der Situation eines Mitglieds an.

Hier geht es zum Bericht: Boulevardblatt WAZ unterschreibt Unterlassungserklärung

Gerichtstermin wegen eines angeblichen Schalraubs

Wenn die Polizei ihre Ermittlungsarbeit nicht so ganz 100%ig ausführt, oder die ein oder andere Möglichkeit der Beweisermittlung oder Entlastung nicht so ganz nutzt, muss sich am Ende dann doch noch das Gericht darum kümmern. Schön, wenn es dann für die Beschuldigten positiv ausgeht, so geschehen in Dresden sowohl in den Fällen Max und Moritz, als auch Tick, Trick und Track.

Der Fall von Max und Moritz: Gerichtstermin wegen eines angeblichen Schalraubs
Der Fall von Tick, Trick und Track: Gerichtstermin wegen eines vermeintlichen Schalraubes – Teil 2

9-Punkte-Plan entlarvt den DFB: Umlegung von Verbandsstrafen klar rechtswidrig

Jedes Jahr überrascht uns der DFB mit neuen Kuriositäten. Jüngst hat er einen sogenannten 9-Punkte-Plan entwickelt, der sich – man höre und staune – mit dem Thema Sicherheit im Stadion befasst. Weshalb nach dem „Sicherheitskonzept“ ein solcher Plan nötig geworden sein sollte, erschließt sich einem normalen Gehirn zwar nicht, aber der DFB pflegt nun einmal nicht, seine Handlungen griffig zu begründen, weshalb letztlich nur vermutet werden kann, dass der eigentliche Grund für einen solchen Plan wohl nur der sein kann, der Öffentlichkeit wieder einmal zu zeigen, wie viel man doch tut.

Der Plan als solches ist langweilig und bringt wenig Neues. Allerdings ist dem DFB ein Fauxpas unterlaufen, den er gegenüber seinen Lizenzvereinen noch bitter bereuen wird. In dem Plan wird nämlich erstmalig und offiziell schriftlich festgehalten, dass der DFB ausdrücklich fordert, Verbandsstrafen auf Störer umzulegen.

Damit ist das herkömmliche Argument für die Verhängung utopischer Geldbeträge gegenüber den Vereinen im Falle von Sicherheitsstörungen als blankes Feigenblatt entlarvt. Bisher wurden die Strafen nämlich damit begründet, dass den Vereinen weh getan werden müsse, damit diese Sicherheitslücken sofort schließen. Mag sein, dass einem Bundesligaverein eine Geldstrafe in sechsstelliger Höhe auch tatsächlich weh tut. Eine Umlegung dieser Strafe auf den Bierbecherwerfer oder den Fackelzündler allerdings zerstört dessen Existenz. War bisher schon zweifelhaft, ob diese Umlegung rechtlich haltbar ist, da ja Sinn und Zweck der Verbandsstrafe unterlaufen würde, wenn sich der Verein quasi „schadlos“ halten könnte, dann ist nun durch den

9-Punkte-Plan endgültig klargestellt, dass die Umlegung unzulässig ist.

Hier gehts zum ganzen Text: www.rot-schwarze-hilfe.de

Haftbefehl auf SKB-Initiative

Spektakulärer Festnahme vor dem Stadion folgt keine Strafe wegen Verstoß gegen Stadionverbot.

Kreativ sind sie, die sogenannten szenekundigen Beamten. Und eifrig! Sie übernehmen Postbotentätigkeiten und übermitteln Stadionverbote sogar im Ausland. Und sie regen Haftbefehle an. Doch gelegentlich bleibt der Erfolg, strafrechtliche Verurteilungen zu erwirken, doch aus. Denn nicht jedes Betreten eines Stadions trotz Stadionverbots ist automatisch ein Hausfriedensbruch. Die Rechtslage ist mehr als schwierig.

Der Anruf eines Nürnberger Beamten bei der Strafrichterin blieb erwartungsgemäß nicht folgenlos: Ein bereits verurteilter Glubbfan, der in Kürze eine Haftstrafe anzutreten habe, mache mittlerweile, was er wolle. So die Botschaft am Telefon. Er sei mehrfach bei FCN-Partien in Fußballstadien gesichtet worden, trotz bundesweitem Stadionverbot. Und auch aus anderen Gründen folge, dass er sich einem Verfahren wegen Bewährungswiderrufs wohl entziehen wolle. Die Richterin fackelte nicht lange und erließ noch am selben Tage einen Sicherungshaftbefehl, den sie sogleich der Polizei übermittelte. Und die nahm ein Heimspiel des 1. FC Nürnberg zum Anlass, den Haftbefehl unmittelbar vor dem Stadion zu vollstrecken. Das RSH-Mitglied wurde spektakulär vor den Augen seiner Freunde festgenommen und in die JVA verbracht.

Hier der Link zum gesamten Text: Rot-Schwarze Hilfe